Drei Boote vom SVR-Segeln haben an der diesjährigen Eisarsch Regatta teilgenommen und sind für den guten Zweck gesegelt. 

Am 8. Dezember 2018 machten sich Joey, Simon und Hannes auf den Weg an den Attersee. Auch Freunde der “A Klasse” aus München – Flo und Andreas – sind bereits angereist. 

Kurz gesagt um was geht es bei dieser Regatta?

Die Eisarsch Regatta ist eine Charity-Veranstaltung im Dezember am Attersee. Dort segeln Jugendliche und hauptsächlich Erwachsene mit Optis (Kinderboote). Allein diese Kombination macht es zu einer interessanten, wackligen und sehr rückenschonenden Variante des Erwachsenensports. Dazu kommen normalerweiße erschwerte Bedingungen durch Wind und Wetter, welche im Dezember einfach zu erwarten sind. 

Doch was Uns erwartete war ein sonniges Wetter, super Stimmung, höchst motivierte Segler, Glühwein, Bier und jede Menge Unterhaltung. Wir durften Teil der wohl sonnigsten Eisarschregatta je werden. Mit unseren ausgeliehenen “Reichtnochlockerzumsiegenopti” wie sie dort offiziell genannt werden, hatten wir sicher ein Material der Sonderklasse. Optis der Klasse “Auchopti” trauten wir uns nicht zu ;-),

Die wahrscheinlich witzigste Steuermann/fraubesprechung war für uns der perfekte Start für die Regatta. Weder Windrichtung – also Startrichtung -, noch Startlinie waren bekannt. Fixiert und punktgenau wie laut Ausschreibung war der Start – Punkt 12:12 und 12 Sekunden.

Eine der Regeln: Wer einen Frühstart macht muss die Distanz zum Startboot entgeltlich dem Chartity Event spenden – ein Meter ein Euro – und es wirft denjenigen um diese Meter in der Ergebnisliste zurück. 

Die Regatta selbst verlief recht relaxt. Wenig Wind, folglich wenig Welle. Ein Kenterer und viele Vorangsverletzungen bereits am Start konnten wir beobachten. Joey kämpfte sich auf den 35 Platz von 71 vor. Simon ging als 45 Platz über das Ziel und hatte die Möglichkeit nach Aufhebung der Regel des unerlaubten Antriebes seinen Platz zu halten. Hannes wurde am Weg gewertet – 59er Platz – und von der Wasserrettung zurückgezogen.

Doch ein Pokal stand an unserem Tisch: Unser Freund Andreas Grünewald erreichte in der Gewichtsklasse 101+ den dritten Platz. Da Joey das ausschlaggebnde Kilo fehlte konnte er den ersten Platz der 101+ nicht entgegennehmen.

Unser Anfänger-Fazit der Regatta ist – fahre nie Eisarsch ohne einem Pattel, Verklicker und Schöpfkelle. 

http://www.eisarsch.at/files/ergebnis_gesamt_zieleinlauf.pdf

mehr infos unter: http://www.eisarsch.at